Unsere Activities

März 2019

Besser ist´s doch wie gar nichts

mit Helmfried von Lüttichau und Barbara de Koy

im Augustiner-Keller, Festsaal

 

An diesem valentinesken Abend wurde zum einen das Leben der beiden Schauspieler Karl Valentin und Liesl Karlstadt facettenreich beschrieben. Zum anderen spielten Helmfried von Lüttichau und Barbara de Koy mit größter Authentizität verschiedene Sketche nach und präsentierten Couplets, die Karl Valentin und Liesl Karlstadt sehr lebendig werden ließen, zum Beispiel die berühmte Szene in der Apotheke. Es wurden aber auch sehr einfühlsame Gedichte von Karl Valentin vorgetragen. Das Publikum spendete begeisterten und lang anhaltenden Applaus.

 

Barbara de Koy bekannte Schauspielerin im Theater sowie in Film und Fernsehen stand schon oft mit Valentin-Programmen auf der Bühne und spielte u. a. am Bayrischen Staatsschauspiel, bei den Salzburger

Festspielen und am Wiener Burgtheater. Für ihre Rolle im Tatort „Am Ende des Flurs“ wurde sie 2015 mit dem deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet.

 

Helmfried von Lüttichau begann seine Karriere ebenfalls am Theater und brachte einen eigenen Karl-Valentin-Abend auf die Bühne: „ Am Ufer der Vernunft“. Bekannt wurde er vor allem durch die Fernsehserien „Der letzte Bulle“ und „Hubert und Staller“, in der er bis 2018 den Staller spielte. Im selben Jahr bekam er, zusammen mit seinem Serienpartner Christian Tramitz, die österreichische „Romy“ als beliebtester Schauspieler in einer Serie.

 Fotos: Matthias Fischer

Juni 2018

Letzte Patrone

Kabarettabend mit Django Asül

im Augustiner-Keller, Festsaal

Django Asül ist einer der bekanntesten deutschen Kabarettisten. Seine Pointen sind treffgenau, er ist scharfzüngig, ohne zu verletzen, verfügt über eine hohe Schlagfertigkeit, aber auch die Lacher kommen bei ihm nicht zu kurz. So erzählte er, dass er beim Physikabitur zum Ärger des Lehrers ein leeres Blatt abgab, acht Jahre später habe der beim Wiedersehen schon Eintritt zahlen müssen. Das Publikum dankte ihm mit nicht enden wollendem Applaus.

 

Django Asül, ein Niederbayer mit türkischen Wurzeln, ist in Hengersberg aufgewachsen, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann und packte den Tennislehrer noch oben drauf. 1997 startete er sein erstes Bühnenprogramm „Hämokratie“. Legendär ist seine Fastenrede auf dem Münchner Nockherberg 2007. Darüber hinaus trat er unzählige Male im Fernsehen auf. unter anderem seit 2008 als Festredner beim traditionellen Maibockanstich im Münchner Hofbräuhaus.

© Django Asül

Mai 2017

 

Öha und andere Geständnisse – ein

satirischer Rückblick 

Lesung mit Münchens ehemaligem Oberbürgermeister Christian Ude

in der Benediktinerabtei St. Bonifaz

                                                                     

Die Mischung aus Lesung und einem anekdotischen Rückblick gab dem Abend seine besondere Note. So erzählte Christian Ude sehr lebhaft und anschaulich über seine Freundschaft mit Ali Kilic, dem Bürgermeister von Maltepe, einem Stadtteil von Istanbul. Mit seinem Wortwitz, seiner Spontaneität und seiner unvergleichlichen Art des Vortrags gelang es ihm, seine Zuhörer mitzureißen. Für das Publikum wurde es ein sehr vergnüglicher und entspannter Abend, der mit lang anhaltendem Applaus endete.

Christian Ude studierte Soziologie, Geschichte und Rechtswissenschaften an der LMU München. Nach der Zweiten Juristischen Staatsprüfung ließ er sich als Rechtsanwalt nieder. In den Jahren 1993 bis 2014 war er Oberbürgermeister der Stadt München. Seine besondere Anerkennung in Bayern und international zeigt sich in der Ernennung zum Ehrenbürger unter anderem der Stadt München. In seinem Leben „nach dem Amt“ lädt er gemeinsam mit Musik-Gruppen und Kabarettisten regelmäßig zu vergnüglichen Abenden ein.

© Christian Ude

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