Unsere Activities

November 2019

Kein Aufwand Teil 1

Musikalisch-kabarettistische Lesung von und mit

Andreas Martin Hofmeir

im Augustiner-Keller, Festsaal

 

Andreas Hofmeir ist einer der besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart. Er beherrscht die Tuba virtuos mit präzisen und zum Teil schnellen Tonabfolgen, die er mit viel Feingefühl für die Musik vorträgt. In diesem Fall hatte er brasilianische Liebeslieder als Thema gewählt und wurde dabei kongenial von Echo-Preisträger Tim Allhoff am Piano begleitet. Teil der Veranstaltung waren auch von ihm vorgetragene Auszüge aus seinem Buch „Kein Aufwand Teil 1“, in dem er in trockenem Stil, dabei sehr witzig aus seinem Leben als Tubist und Weltreisender berichtet. So beschreibt er seinen Kampf mit dem Instrument auf Reisen oder dem ungeliebten Üben. Die Veranstaltung wurde ergänzt durch seine spontanen kabarettistischen Einlagen, bei denen er vielfach auch den Kontakt zum Publikum suchte. Dieses dankte ihm mit begeistertem Applaus, der ihn zu zwei Zulagen motivierte.

 

Andreas Martin Hofmeir, Jahrgang 1978, war u. a. Gründungsmitglied und Tubist der bayerischen Kultband LaBrassBanda, ist Professor am Mozarteum Salzburg und erhielt sowohl als Kabarettist als auch als klassischer Tubist zahlreiche Auszeichnungen. Er ist Autor und Showmaster, gefragter Solist und Kammermusiker und gibt weltweit Meisterkurse und Workshops. Hofmeir gewann bei verschiedenen Wettbewerben u. a. den renommierten internationalen Tubawettbewerb "Città di Porcia" und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Berlin.


Der überwiegende Teil der Erlöse dieses Benefiz-Abends wurde dem Verein Weitblick-Jugendhilfe e. V. gespendet.

März 2019

Besser ist´s doch wie gar nichts

mit Helmfried von Lüttichau und Barbara de Koy

im Augustiner-Keller, Festsaal

 

An diesem valentinesken Abend wurde zum einen das Leben der beiden Schauspieler Karl Valentin und Liesl Karlstadt facettenreich beschrieben. Zum anderen spielten Helmfried von Lüttichau und Barbara de Koy mit größter Authentizität verschiedene Sketche nach und präsentierten Couplets, die Karl Valentin und Liesl Karlstadt sehr lebendig werden ließen, zum Beispiel die berühmte Szene in der Apotheke. Es wurden aber auch sehr einfühlsame Gedichte von Karl Valentin vorgetragen. Das Publikum spendete begeisterten und lang anhaltenden Applaus.

 

Barbara de Koy bekannte Schauspielerin im Theater sowie in Film und Fernsehen stand schon oft mit Valentin-Programmen auf der Bühne und spielte u. a. am Bayrischen Staatsschauspiel, bei den Salzburger

Festspielen und am Wiener Burgtheater. Für ihre Rolle im Tatort „Am Ende des Flurs“ wurde sie 2015 mit dem deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet.

 

Helmfried von Lüttichau begann seine Karriere ebenfalls am Theater und brachte einen eigenen Karl-Valentin-Abend auf die Bühne: „ Am Ufer der Vernunft“. Bekannt wurde er vor allem durch die Fernsehserien „Der letzte Bulle“ und „Hubert und Staller“, in der er bis 2018 den Staller spielte. Im selben Jahr bekam er, zusammen mit seinem Serienpartner Christian Tramitz, die österreichische „Romy“ als beliebtester Schauspieler in einer Serie.

 

Der überwiegende Teil der Erlöse dieses Abends ging an den gemeinnützigen Verein adventurecare e. V..

 Fotos: Matthias Fischer

Juni 2018

Letzte Patrone

Kabarettabend mit Django Asül

im Augustiner-Keller, Festsaal

Django Asül ist einer der bekanntesten deutschen Kabarettisten. Seine Pointen sind treffgenau, er ist scharfzüngig, ohne zu verletzen, verfügt über eine hohe Schlagfertigkeit, aber auch die Lacher kommen bei ihm nicht zu kurz. So erzählte er, dass er beim Physikabitur zum Ärger des Lehrers ein leeres Blatt abgab, acht Jahre später habe der beim Wiedersehen schon Eintritt zahlen müssen. Das Publikum dankte ihm mit nicht enden wollendem Applaus.

 

Django Asül, ein Niederbayer mit türkischen Wurzeln, ist in Hengersberg aufgewachsen, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann und packte den Tennislehrer noch oben drauf. 1997 startete er sein erstes Bühnenprogramm „Hämokratie“. Legendär ist seine Fastenrede auf dem Münchner Nockherberg 2007. Darüber hinaus trat er unzählige Male im Fernsehen auf, unter anderem seit 2008 als Festredner beim traditionellen Maibockanstich im Münchner Hofbräuhaus.

© Django Asül

Mai 2017

 

Öha und andere Geständnisse – ein

satirischer Rückblick 

Lesung mit Münchens ehemaligem Oberbürgermeister Christian Ude

in der Benediktinerabtei St. Bonifaz

                                                                     

Die Mischung aus Lesung und einem anekdotischen Rückblick gab dem Abend seine besondere Note. So erzählte Christian Ude sehr lebhaft und anschaulich über seine Freundschaft mit Ali Kilic, dem Bürgermeister von Maltepe, einem Stadtteil von Istanbul. Mit seinem Wortwitz, seiner Spontaneität und seiner unvergleichlichen Art des Vortrags gelang es ihm, seine Zuhörer mitzureißen. Für das Publikum wurde es ein sehr vergnüglicher und entspannter Abend, der mit lang anhaltendem Applaus endete.

Christian Ude studierte Soziologie, Geschichte und Rechtswissenschaften an der LMU München. Nach der Zweiten Juristischen Staatsprüfung ließ er sich als Rechtsanwalt nieder. In den Jahren 1993 bis 2014 war er Oberbürgermeister der Stadt München. Seine besondere Anerkennung in Bayern und international zeigt sich in der Ernennung zum Ehrenbürger unter anderem der Stadt München. In seinem Leben „nach dem Amt“ lädt er gemeinsam mit Musik-Gruppen und Kabarettisten regelmäßig zu vergnüglichen Abenden ein.

September 2016

 

Werteorientierung in einer Zeit zahlreicher Umbrüche 

Vortrag von Notker Wolf OSB, emeritierter Abtprimas der Benediktiner

in der Benediktinerabtei St. Bonifaz

                                                                    

Notker Wolf, der in der Öffentlichkeit klare politische Meinungen vertritt und unter anderem für mehr Eigenverantwortung des Einzelnen plädiert, schöpfte in seinem lebendigen Vortrag nicht nur aus einem unermesslichen Schatz persönlicher Lebenserfahrungen, sondern auch aus dem überaus reichen Fundus der christlichen und benediktinischen Tradition. Er vermittelte die erfrischende Aktualität dieser Tradition, die gerade heute für ein modernes Management von Unternehmen eine wichtige Orientierung für Führung in Verantwortung für die Gesellschaft geben kann. Für eine Werteorientierung in allen Bereichen der Gesellschaft seien stets Vorbilder notwendig. So spielten in der Keimzelle der Gesellschaft, den Familien, die Eltern eine entscheidende Rolle beim Vorleben und der Spürbarmachung von Werten. Kinder müssten beispielsweise frühzeitig erfahren, was Gerechtigkeit bedeutet, um diesen Wert später als Erwachsene weiter zu leben. Eltern und Lehrer müssten Kindern auch vermitteln, wie Freiheit und Verantwortung zusammengehören. In Unternehmen wollten Mitarbeitende ihre Chefs als Vorbilder sehen. So müssten diese Positionen von Persönlichkeiten besetzt werden, die sich nicht allein einem kurzfristigen „shareholder value“ unterwerfen, sondern in den Unternehmen für ein menschliches Miteinander sorgen, Wertschätzung zeigen und zugleich Kritik zulassen.

 

Notker Wolfs Vortrag bot viele Ansatzpunkte für engagierte Fragen und eine lebhafte Diskussion, die im Anschluss im Rahmen eines kleinen Empfangs ausklang.

 

Dr. Notker Wolf studierte Theologie, Philosophie, Zoologie und Astronomiegeschichte. Als Abtprimas war er seit dem Jahr 2000 der oberste Repräsentant von weltweit über 1.000 Klöstern des Benediktinerordens mit Sitz in Rom und damit Sprecher eines Ordens mit 7.200 Mönchen und 14.000 Nonnen. Daneben ist er ein gefragter Redner und Mitglied in verschiedenen internationalen wissenschaftlichen Gremien. Er ist u. a. Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und des Bayrischen Verdienstordens.

© Christian Ude

Mai 2015

Wer ist ein gebildeter Mensch?

Vortrag von Dr. Bernhard Bueb

Dr. Bueb führte aus, dass der gebildete Mensch ein starkes Selbstwertgefühl besitzt und es nicht aus dem Vergleich mit anderen Menschen zieht.

Ziel von Schule sollte es sein, Kinder so in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken, dass sie eines Tages ohne dauernden Vergleich ja zu sich sagen können, wie sie sind.

Kinder werden in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt, wenn sie für ihre Person und ihre Leistungen Anerkennung erhalten.

Der Vortragende erläuterte an Beispielen, wie wir Schule gestalten sollten, damit Kinder und Jugendliche Anerkennung gewinnen können. Schule sollte daher nicht nur belehren, sondern durch ein Angebot vielfältiger Tätigkeiten Gelegenheit bieten, Erfahrungen mit sich und der Welt zu machen, für die sie Anerkennung erhalten. Dazu bedarf es der Ganztagsschule, weil Bildung Zeit braucht, um sich über das akademische Lernen hinaus in Theater, Musik und Sport sowie in sozialem und politischem Engagement zu erproben.

Eine lebhafte Diskussion schloss sich an, der Vortrag endete mit lang anhaltendem Applaus.

 

Dr. Bernhard Bueb studierte Philosophie und Theologie und sammelte nach Abschluss seiner Promotion in mehreren Stationen berufliche Erfahrung. 1974 wurde er als Leiter des Internats Schule Schloss Salem berufen, das er bis 2005 mit großem Erfolg führte. Nach seinem Ausscheiden wurde er durch sein Buch „Lob der Disziplin – eine Streitschrift“ und zahlreiche Auftritte in Funk und Fernsehen bundesweit bekannt.

August 2014

Tombola im Golfclub München Eichenried

 

Der Golfclub München Eichenried veranstaltet einmal jährlich ein besonderes Event: ein Golfturnier, bei dem im Rahmen eines festlichen Abends der „Preis des Präsidenten“ vergeben wird. Bei dieser Gelegenheit durfte der Lions Club München-Karl Valentin eine Tombola veranstalten. Zuvor hatten einige Mitglieder viele attraktive Preise bei unterschiedlichen Firmen eingeworben.

Die Gäste der Abendveranstaltung zeigten sich sehr großzügig und kauften sämtliche Lose auf. Zudem hatte der Präsident des Golfclubs unserem Lions Club die Hälfte des Erlöses einer Reise zugesagt, die während des Abends versteigert wurde.

Alles in allem wurde die Veranstaltung zu einem großen Erfolg.

2005 bis 2017

Lions-Benefizkonzert im Advent

Ein Rückblick

Als die Initiatoren des ersten Lions-Benefizkonzerts im Sommer 2005 die Grundkonzeption hierfür entwickelten, konnten sie nicht einschätzen, ob das Experiment gelingen würde: zum einen Familien und auch Kindern ein breites musikalisches Spektrum höchster Qualität zu bieten und zum anderen allein durch persönliche Ansprache Zuhörer zu gewinnen und stets am Nachmittag des ersten Advents eines Jahres den Großen Konzertsaal der Musikhochschule mit Besuchern zu füllen, um einen möglichst hohen Ertrag für die gemeinnützigen Zwecke zu erzielen. Beide Ziele wurden zur Freude und Überraschung gleich auf Anhieb erreicht. Und so ist rückblickend zu sagen, dass am 27. November 2005 der Grundstein für eine äußerst erfolgreiche Konzertreihe gelegt wurde.

 

Wir erlebten großartige musikalische Darbietungen des Arcis-Ensembles unter Ulrich Nicolai (2005 und 2007), der Pianistin Masha Dimitrieva (2006) und des ODEON Jugendsinfonieorchesters unter der Leitung von Julio Doggenweiler Fernández (2008–2013), der taschenphilharmonie unter Peter Stangel (2014), des Orchesters und Chors des Akademischen Gesangvereins München unter der Leitung von Thomas Hefele (2015) und schließlich des Salonorchesters aus Solisten des Patentorchesters München unter Leitung von Folko Jungnitsch (2017): Das Spektrum der dargebotenen Kompositionen überstrich alle Musikepochen vom Barock (Vivaldi, Bach) über die Klassik (Mozart, Haydn) und vor allem die Romantik (Schumann, Saint-Saëns, Mussorgski, Tschaikowski, Dvořák, Rimski-Korsakow, Elgar, R. Strauss) bis hin zur Moderne (Bernstein, Britten). Unterhaltsam und zugleich kenntnisreich wurde ein Großteil der Konzerte, die überwiegend im Großen Konzertsaal der Musikhochschule stattfanden, von Wolfgang Binder moderiert, dem es stets gelang, vor allem das junge Publikum für die Musikstücke zu begeistern.

 

Auch ein gemeinnütziger Erfolg hat sich eingestellt: In den Konzerten konnten durch Eintrittspreise, den Pausenverkauf von Speisen und Getränken, Anzeigen in den Programmheften und Geldspenden insgesamt rund 80.000 Euro den geförderten Projekten, vor allem der Elterninitiative „Helfende Hände“ sowie den Lions-Aktivitäten „Klasse 2000“ und „Medienlöwen“ überwiesen werden.

 

Über mehr als zehn Jahre stellte das Benefizkonzert des Lions Clubs München-Karl Valentin für viele Gäste den traditionellen musikalischen Auftakt der Adventszeit dar – und für die Mitglieder des Clubs stets das Highlight des Clubjahrs.

 

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